Menü

Heilpraktikerin Arlene Meier  |  seit 2006  | Rufen Sie an: 0 36 91 . 88 99 900

headerbild 03

Hypnose

Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein sehr altes Verfahren, das in vielen Kulturen für Heilzwecke verwendet wird. Gleichzeitig ist es eine moderne Heilmethode, die wissenschaftlich gut untersucht ist. In der Hypnose wird eine Trance eingeleitet, um Zugang zu unbewussten Ressourcen zu finden. Hypnose gründet sich auf die menschliche Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zu konzentrieren und nach innen zu richten, um sie auf unbewusste Stärken und vergessene Fähigkeiten zu orientieren. In der modernen Hypnose sind die Patienten nicht passiv ausgeliefert, sondern ihr unbewusstes Wissen über die Lösung der Problematik steuert den therapeutischen Prozess. Damit bedeutet Hypnose immer eine aktive Beteiligung der Patienten, die sich bewusst oder unbewusst mit den Hintergründen und Bedingungen ihrer Probleme oder Symptome auseinandersetzen.


Was ist Hypnose nicht?

Hypnose ist keine passiv empfangene Heilung durch Eingebungen des Therapeuten an das Unbewusste der Patienten, sondern die Patienten arbeiten selbstverantwortlich an den für sie wichtigen Themen.
Es ist ein Mythos, dass Patienten während der Hypnose nicht mitbekommen, was geschieht oder Inhalte preisgeben, die sie nicht erzählen wollen. Vielmehr behalten die Patienten die Kontrolle über das Geschehen. Hypnose ist nicht Schlaf, sondern innere Aktivität bei äußerer Entspannung. Hypnose ist kein Mittel zur objektiven Wahrheitsfindung, weil im menschlichen Bewusstsein Erinnerung und Neubewertung von Erfahrungen vermischt werden.


Bei welchen Problemen und Symptomen hilft Hypnose?

Hypnose ist bei vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern eine nachgewiesen wirkungsvolle Heilmethode, z.B. Warzenbehandlung, Auflösung von Ängsten, Bewältigung von Traumata (schweren Kindheitserfahrungen). Hypnose wird
angewendet bei sämtlichen Krankheitsbildern, für die Psychotherapie indiziert ist, z.B.
● generalisierte Angst, spezifische Angst (z.B. Angst vor dem Zahnarzt, Spritzen, Prüfungen),
● Depressionen,
● Stottern oder Redeangst,
● Raucherentwöhnung, Veränderung des Essverhaltens,
● sexuelle Probleme.
Hilfreich ist Hypnosetherapie bei der Veränderung von Symptomen, die durch das bewusste Denken nicht leicht zu verstehen sind, wie z.B. psychosomatische Störungen (medizinische Krankheiten, die einen seelischen Anteil haben), z.B. Migräne, Reizdarmsyndrom, Tinnitus oder ungewollte Kinderlosigkeit. Hypnosetherapie wird systematisch eingesetzt in der Schmerzbewältigung, bei Operationen und in der Geburtsvorbereitung. Auch viele Symptome von Kindern und Jugendlichen werden mit Hypnose behandelt, z.B. Bettnässen. Wie bei allen Therapieverfahren hängt die Wirksamkeit der Hypnose von den besonderen Bedingungen des Einzelfalls ab. Eine erfolgreiche Behandlung der Grundprobleme führt häufig auch zu einer Veränderung der spezifischen Symptome.


Bei welchen Problemen und Symptomen hilft Hypnose nicht?

Hypnose wird nicht angewendet bei Patienten, die unter einer akuten Psychose leiden, z.B. Wahnvorstellungen haben, oder akut suchtmittelabhängig sind.
Patienten, die Schwierigkeiten haben, sich in der normalen Alltagswelt zurecht zu finden oder dazu neigen, sich häufig in „andere Sphären“ zu begeben, werden eher davon profitieren zu lernen, mit der äußeren Wirklichkeit umzugehen, als über Hypnose einen Rückzug in ihre innere Welt zu verstärken.
Auch für Patienten, die dazu neigen, Kontakte und Konflikte mit anderen Menschen zu vermeiden, könnte es hilfreicher sein zu lernen, leichter mit anderen Menschen umzugehen, als sich in Hypnose auf die Beziehung mit sich selbst zurückzuziehen.


Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?

Jede Hypnosetherapie setzt eine therapeutische Vertrauensbeziehung voraus. Dann ist für die meisten Menschen die Erfahrung einer hypnotischen Trance etwas sehr Angenehmes.
In der Einleitungsphase hilft der/die TherapeutIn den Patienten, die Aufmerksamkeit zu konzentrieren und nach Innen zu lenken, um einen Trancezustand zu erreichen. Im weiteren therapeutischen Prozess bietet der Therapeut vielfältige Hilfsmittel an, die den Patienten ermöglichen, auf einer anderen Bewusstseinsebene Lösungsmöglichkeiten für ihre Probleme zu finden. Dies kann z.B. über das Vermitteln bedeutungsvoller Geschichten und Symbole geschehen, über das Erfahren besonderer Erinnerungen oder indem neue Verknüpfungen von Gedanken zu neuen Erkenntnissen führen. Dabei können die Patienten sagen und zeigen, was sie erleben und was ihnen wichtig ist und damit die Richtung der Behandlung bestimmen, so dass sich während der Trance eine intensive Kooperation zwischen Therapeut und Patienten entwickelt.
Nach jeder Trance erfolgt eine behutsame und gründliche Reorientierung, in der jeder Patient sich wieder für seine aktuelle, alltägliche Lebenswelt öffnet.


Was kostet eine Hypnosesitzung? Wird Hypnosetherapie von der Kasse übernommen?

Eine einzelne Hypnosesitzung kostet etwa 60 € bis 120 € pro 50 Minuten. Die Kosten einer Hypnosetherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
Es gibt Verhaltenstherapeuten, die Hypnosetherapie in eine von der Krankenkasse bezahlte Psychotherapie (Verhaltenstherapie) integrieren. Bei Privatkassen sollten die Patienten im Einzelfall mit ihrer Kasse klären, ob die Kostenübernahme für Hypnosetherapien in ihren Verträgen beinhaltet sind.


Mit wie vielen Sitzungen ist zu rechnen? Wie lange dauert eine Hypnosetherapie?

Wie viele Hypnosesitzungen notwendig sind und über welchen Zeitraum sich eine Behandlung erstreckt ist abhängig von der Komplexität und der Dauer des Symptoms oder Problems, dem Therapieziel, der persönlichen Situation der Patienten, ihren individuellen Stärken und Fähigkeiten, sowie von der Breite des Behandlungsansatzes. Möglicherweise wird eine konkrete Examensangst in drei Sitzungen bewältigt, während die grundlegende Veränderung eine längere Psychotherapie notwendig macht.
Auch die Dauer der einzelnen Hypnosesitzungen und der Abstand zwischen den Behandlungen werden individuell vereinbart. Mehrere Hypnosesitzungen erfolgen in der Regel in Abständen von mindestens zwei Wochen. Viele Patienten erwarten, dass Ihnen mit einer einzigen oder ganz wenigen Hypnosesitzungen geholfen wird, z.B. abzunehmen oder zum Nichtraucher zu werden. Dies kann unter optimalen Bedingungen vorkommen, da Symptome für den Patienten
jedoch häufig eine unbewusste Funktion oder Bedeutung haben, erfordert es meist einen längeren therapeutischen Prozess, die anstehenden Veränderungen in der Lebenssituation des Patienten zu verankern. Manchmal ist es eine Hypnosesitzung innerhalb einer längerfristigen Behandlung, die wesentliche Verbesserungen des Symptoms herbeiführt, was aber nicht bedeutet, dass nur wenige Hypnosesitzungen eine Heilung bewirken.
Grundlegende Hypnosetherapien dauern in der Regel länger, auch wenn wegen langer Abstände zwischen den Hypnosesitzungen eine überschaubare Anzahl von Sitzungen erfolgt.

Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben.
(Oscar Wilde)